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Schindler, Emil Jakob

Straße mit Pappeln und Hundefuhrwerk bei Plankenberg (Auf der Landstraße)

Entstehungsjahr 1892
Technik Öl auf Leinwand
Maße 124 x 167 cm
Münchener-Nr. 9056
Linz-Nr. 224
Herkunft Kulturgüter aus ehem. Reichsvermögen

Beschreibung

Das Gemälde wurde auf der property card der Treuhandverwaltung Kulturgut München als „Straße mit Pappeln und Hundefuhrwerk bei Plankenberg“ bezeichnet. Das Gemälde entstand im Jahre 1892 und ist mit „Schindler 92“ signiert.

Provenienz

Zeittafel
10.02.1937bei Samuel Kende, Wien, aus dem Nachlass der Frau Kolm versteigert
vor August 1938über Kunsthändlerin Frau M. Almas Dietrich, München für die Sammlung "Sonderauftrag Linz" erworben

Laut der Aussage der Münchener Kunsthändlerin Frau M. Almas Dietrich vom 09.03.1949 hatte sie es aus "deutschem Besitz" für Hitler erworben. Die Höhe der Linz-Nummer verweist auf einen Erwerb für das Deutsche Reich vor August 1938. Es war in den Fotoalben der Gemäldegalerie Linz unter der Bezeichnung „Straße mit Pappeln“ (Band XIII, Nr.35) enthalten.

In dem im Selbstverlag publizierten Schindler-Werkverzeichnis von Dr. Heinrich Fuchs, Wien 1970, wird das in Rede stehende Gemälde unter dem Titel „Auf der Landstraße“ genannt und abgebildet. Demgemäß war es zunächst von Markgraf Alphons Pallavicini erworben worden, gelangte später in das Eigentum von Dr. Oscar Kolm und wurde am 10.02.1937 bei Samuel Kende, Wien, aus dem Nachlass der Frau Kolm versteigert.

Vor dem hier geschilderten Hintergrund bleibt die Provenienz ungeklärt, zumal alle bekannten Quellen ausgeschöpft sind. Ein NS-verfolgungsbedingter Vermögensverlust kann nicht ausgeschlossen werden.

Stand: 2007

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