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Lenbach, Franz Seraph von

Bildnis Georg Hirth

Entstehungsjahr ohne Jahr
Technik Öl auf Leinwand
Maße 97,0 cm x 71,5 cm
Münchener-Nr. 9836
Linz-Nr. 3008
Herkunft Kulturgüter aus ehem. Reichsvermögen

Beschreibung

Der Maler Franz von Lenbach lebte in der Zeit von 1836 bis 1904 und zählte zu den beliebtesten und erfolgreichsten Porträtmalern seiner Zeit.

Das og. Gemälde zeigt ein Kniestück den Blick nach vorn gerichtet. Der Kopf ist nach halbrechts gedreht. Der Porträtierte hat den linken Arm angewinkelt und hält die linke Hand am Rever und der Uhrkette.

Die Signatur "F. Lenbach" befindet sich rechts oben.

Provenienz

Zeittafel
11.03.1949 Nach Aussage der Münchener Kunsthändlerin Maria-Almas Dietrich wurde das og. Gemälde von ihr aus "deutschem Besitz" erworben und an das deutsche Reich für den "Sonderauftrag Linz" weiterveräußert.1  

Nach dem Tode des Künstlers wurde sein Nachlass von seiner 2. Ehefrau Charlotte (Lolo) von Lenbach verwaltet. Im Jahre 1925 hat die Stadt München das Grundstück und die Villa der Familie von Lenbach angekauft. In diesem Zusammenhang schenkte die Witwe von Lenbach der Stadt München einen großen Teil des Nachlasses des Künstlers und der Einrichtung von Atelier und Wohnung. Das Anwesen wird seitdem als Museum (Galerie im Lenbachhaus) genutzt.

Die frühere Treuhandverwaltung für Kulturgut hatte ermittelt, dass das Gemälde über die Münchener Kunsthändlerin Frau Almas-Dietrich für das Deutsche Reich erworben wurde. In einer Befragung zur Herkunft der von ihr verkauften Gemälde sagte sie am 11.03.1949 aus, dass sie das og. Gemälde aus "deutschem Besitz" erworben hatte.2

Die Herkunft des Gemäldes bleibt daher ungeklärt.

Stand: 2012

1 BArch, B 323/663, Karteikarte BADV
2 BArch, B 323/663 Karteikarte BADV

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